Neues Licht

Himalaya? Ja man fühlt sich versetzt in die Bergwelt Asiens hier im Letzehof Frastanz, dem Tibetisch-Buddhistischen Kloster in Vorarlberg. Siehe Blog Tibetischer Buddhismus

Frühling war schon deutlich spürbar letzten Samstag, viel Licht und Frieden herrscht an dem Platz, der Maria Grün heisst - wohl ein uralter sakraler Platz der Frühjahrsgöttin, wo die Weisse Göttin, die die Frühjahrskraft verkörpert hier ihre Energie besonders kraftvoll in die Welt bringt.

Der kleine Tempel mit den grossen Gebetsmühlen, wo mit jeder Drehung hunderte und tausende heilbringende Gebete in alle Winde gestreut werden ist der Weissen Tara gewidmet - nur folgerichtig für den heiligen Platz!

Wie schön und stimmig, diese Übereinstimmung auf allen Ebenen, der heilige Landschaftstempel der Jungfräulichen Weissen Göttin.

Nach Marko Pogacnik verkörpert die Weisse Jungfräuliche Göttin die Phase der Ganzheit in den drei Phasen der Göttin:

Erkenntnis des holistischen Wesenskerns eines Menschen oder einer Erscheinung.

"Holistisch" meint das Funktionieren eines Systems als Ganzes, das nicht vollständig aus dem Zusammenwirken aller seiner Einzelteile verstanden werden kann.

Die Frühlingsgöttin, im Griechischen Mythos Kore, trägt den Keim der Ganzheit.

In der christlichen Kultur entspricht sie der Jungfrau Maria, was wiederum zur Ortsbezeichnung "Maria Grün" passt.

Tara ist die, die befreit - eine Verkörperung der Aktivitäten aller Buddhas, erscheint immer in weiblicher Form und immer zusammen mit der Verkörperung des Erbarmens aller Buddhas: Keine Aktivität ohne Erbarmen, kein Erbarmen ohne Aktivität.

Die Weisse Tara, die Befreierin, die Siebenäugige (das dritte Auge auf der Stirn und vier weitere auf Hand- und Fussinnenflächen) sitzt im vollen Lotussitz auf einer Mondscheibe, die rechte Hand nach unten geöffnet (Gewährungsgeste) die linke Hand nach oben geöffnet (Ermutiungsgeste) mit weissem Lotos.

Sie ist eine weibliche Bodhisattva, das heisst ein erleuchtetes Wesen, das seine Fähigkeiten für das Glück anderer einsetzen will.

Die Weisse Tara vertritt den Aspekt klarsichtiger Weisheit und Mitgefühl - Das Rezitieren ihres Mantras:

OM TARE TUTARE TURE SOHA

hilft uns Hindernisse zu beseitigen, gibt Flexibilität, Stärke, Geborgenheit, Schutz, inneren Frieden, Wunscherfüllung, Rettung in der Not und Heilung.

OM - der erste Ton aus dem alles entstand ("im Anfang war das Wort") - beruhigt, klärt den Geist und führt uns zurück zum Urgrund allen Seins.

Die Sanskrit Silben der Mantras haben heilende Schwingung, ihnen wohnt eine Kraft inne, die mit der richtigen inneren Einstellung und so oft als möglich rezitiert, Heilung im Innen und Aussen bewirken.

Hören wir auf den Ruf der Weissen Göttin - jetzt um Maria Lichtmess, wo der Sonnenhirsch sich wieder auf die Reise in die oberen Gefielde begibt, wo das Sonnenlicht die Samen küsst und zu neuem Leben erweckt mit Hilfe der Weissen Tara, der Jungfrau Maria, Kore, Demeter, Isis, Sarasvati, Brigid - oder dem weissen, jungfräulichen Aspekt der grossen Göttin.

Lasst uns mit Weisheit und Mitgefühl handeln der Natur, der Mitwelt, den Tieren, Pflanzen, Mineralien, Mitmenschen und uns selber gegenüber!

Maitreya Buddha

Copyright alle Fotos und Text: Susanne@teilet.com

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