Alle wollen Frieden - aber warum haben wir keinen??

Dieser Frage und den Gründen geht Armin Risi, Philosoph und Schriftsteller, einst hinduistischer Mönch, der 18 Jahre Sanskrit und die Veden studierte und Vedische Texte wie die Bhagavad-Ghita übersetzte, nach.

Nicht nur leichte Kost sind seine Bücher und Vorträge - auf YouTube sind einige zu sehen. Aber mir gefällt ausserordentlich seine klare Denkweise und seine logische und fundierte Argumentation. Seine Erklärungen und Denksätze sind gut verständlich und mit vielen anschaulichen Beispielen untermauert.

Ein Forscher der Umstände, einer der nicht locker lässt und einer der oft verwechselte oder missverstandene Ausdrücke wieder messerscharf entwirrt und aufreiht, einer der uns Halbwahrheiten, die er als noch gefährlicher als Lügen bezeichnet, aufzeigt.

Ich bin überzeugt, dass die höchst brisanten Themen, die Armin Risi durchleuchtet und uns damit eine gute Grundlage gibt um unsere eingene Meinung zu bilden, helfen in unserer ver-rückten Welt besser zurechtzukommen.

Mich wundert, dass ich nicht schon viel früher auf eines seiner vielen Bücher gestossen bin, aber das hole ich jetzt nach und ich bin fasziniert, so ausführliche Erklärungen für das Weltgeschehen und spirituelle Entwicklung gefunden zu haben, dass ich jetzt schon, bevor ich die Bücher zu Ende gelesen habe, einen Blog darüber schreibe.

Auf Mystica TV - ein Internet-Kanal, den ich sehr schätze, bin ich auf Armin Risi gestossen.

Thoms Schmelzer von Mystica-TV versteht es immer wieder höchst interessante und inspirierende Persönlichkeiten in seiner feinfühligen, achtsamen und intelligenten Art und Weise zu befragen und hat mich schon öfter inspiriert und angeregt mich mit diese so wichtigen Themen zu befassen.

Das Interwiew eignet sich sehr gut zur Einstimmung und zum Kennenlernen von Armin Risi und seiner Philosophie:

Momentan lese ich das Buch "Machtwechsel auf der Erde" von Armin Risi, wo er der Frage im Titel, die uns alle brennend interessiert (interessieren sollte):

"Alle wollen Frieden, aber warum haben wir keinen?"

nachgeht und nachvollziehbar darlegt warum das so ist, wie es zu den heutigen politischen und (religions-) gesellschaftlichen Zuständen gekommen ist (liest sich wie ein Krimi, nur scheint es leider wahr zu sein, wenn wir die heutigen Zustände anschauen: An den Früchten sollt ihr sie erkennen, ob gut oder böse!), und Wege wie wir dem entgegnen können, ohne selber wieder in Verstrickungen zu geraten.

Die Frage warum kein Frieden herrscht, wenn ihn doch alle wollen geht auf die Antwort hinaus, wir ahnen es bereits: weil einige Mächtige - Risi nennt sie die "Hintertanen" - im Gegensatz zu uns "Untertanen" und den Handlangern der Hintertanen, den "Obertanen" - den Frieden nicht wollen, ja gezielt Krieg schüren, weil sie am Krieg und an Menschen, die sich ihrer göttlichen Einzigartigkeit und damit ihrer Bewusstseinskraft nicht bewusst sind wahnsinnig viel Geld verdienen und damit die über Jahrtausende angestrebte materielle Weltherrschaft inne haben.

Daraus ein kurzer Ausschnitt über

Das Relative und das Absolute

Gotteserkenntnis bedeutet Erkenntnis des Absoluten, wörtlich des Ungebundenen; Unbedingten (lat. absolutum von absolvere loslösen, befreien, überwinden). Absolut bezieht sich auf das was von allen relativen Aspekten frei und unabhängig ist, es gilt uneingeschränkt und unbedingt.

Wiederum sagt der programmierte Geist der Moderne sogleich, dass es nichts gibt, was uneingeschränkt und unbedingt ("absolut") gültig sei; alles sei relativ.

Hier liegt erneut der alte Widerspruch vor: Indem man behauptet, dass es absolut NICHTS gebe, was uneingeschränkt und unbedingt gültig sei, behauptet man selbst etwas Uneingeschränktes und Unbedingtes! Die Aussage, es gebe nichts Absolutes, ALLES sei relativ, ist selbst eine absolute Aussage. Über solche widersprüchlichen Halbwahrheiten sagt die Bhagavad-Gita, dass ihnen "keine wahre (göttliche) Intelligenz" zugrunde liegt.

Etwas Relatives ist nie absolut. Wer eine relative Wahrheit nimmt und behauptet, sie sei absolut wahr, verkennt das Absolute und macht sich des Verabsolutierens schuldig. Solche Ansichten wie sie von den materialistischen Ideologien und fundamentalistischen Religionen verfochten werden, sind nicht absolut, sondern ABSOLUTISTISCH.

Relativ bedeutet "verhältnismässig, vergleichsweise, bedingt, je nach Standpunkt verschieden". Das Relative steht mit etwas anderem in Relation und ist in seiner Gültigkeit von gewissen Bedingungen abhängig, ist also nicht vorbehaltslos für alle Menschen wahr oder zutreffend.

Dies gilt für alle Aspekte des Relativen, sowohl für das Positive als auch für das Negative. Weder das Negative noch das Positive sollten verabsolutiert werden. Denn das Negative und das Positive sind nicht absolut, sondern relativ. Das Absolute ist noch einmal etwas ganz anderes....

Es lohnt sich, kurz bei der Erkenntnis zu verweilen, dass sowohl das Negative, wie auch das Positive nicht verabsolutiert werden sollten, denn das geschieht überall! Die materialistische Wissenschaft verabsolutiert die Materie, der Kommunismus verabsolutiert den Atheismus, nicht wenige Religionen verabsolutieren ihre eigenen Vorstellungen und Massstäbe usw.

Eine oft unteschätzte Gefahr ist, dass auch positive Erkenntnisse verasolutiert werden können. Geschieht dies, dann ist zu beobachten, dass die entsprechend Neubelehrten oder Neubekehrten alle anderen Menschen, die nicht diesen Erkenntnissen folgen, verurteilen.

Beispiele hierführ sind das Nichtrauchen oder der Vegetarismus. Nichtrauchen und fleischlose Erhnährung sind zweifellos gut, d.h. förderlich für die eigene Gesundheit, für die karmische Entlastung und für spirituelle Befreiung. Doch dies gilt nicht für alle Menschen. Für einige sind diese Gewohnheiten "nicht schlecht", da "relativ" notwendig, und ein sofortiger Verzicht würde psychologische Störungen verursachen, wäre also in ihrer momentanen Situation "nicht gut".

Mit dieser Aussage soll aber auch die Relativität des Rauchens und Fleischessens nicht verabsolutiert werden, denn es ist nicht egal, ob man Fleisch isst und raucht oder nicht. Diese Dinge sind in vieler Hinsicht schädlich und daher "schlecht", aber nicht absolut schlecht.

Ebenso ist das Sichenthalten von Fleisch und Nikotin nicht absolut gut. Wer sich aufgrund dieser Tugenden einbildet "gut" zu sein und "besser als die anderen", hat seine inneren unheiligen Neigungen nur verlagert und wird mit den gleichen Problemen in anderer Form konfrontiert sein.

(...)

Die Fragen ob jemand vegetarisch lebt, nicht raucht oder zölibatär ist, sind also keine absoluten Kriterien, um das Gottesbewusstsein eines Menschen zu berurteilen. Das wirkliche Kriterium lautet: Wie weit lebt der Mensch in Harmonie mit dem Absoluten?

Die grössten Störfaktoren in dieser Harmonie sind

Arroganz, Lieblosigkeit und Absolutheitsansprüche.

In diesem Sinn möchte ich auch mich - und euch informieren - wir können die Information nur "relativ" überdenken und verarbeiten. Soll sie uns zu den lichten Erkenntnissen führen.

Risi:

Die Symbolik von Licht und Dunkelheit illustriert den Zusammenhang von "absolut" und "relativ".

... Das Relative ist per Definitionem abhängig und in seiner Existenz bestimmten Bedingungen unterworfen.(...)

Das Relative ist vom Absoluten abhängig wie Schatten vom Licht.

(...) das Absolute kann weder durch Negieren noch durch Verabsolutierung des Relativen definiert werden, genauso wie Licht nicht einfach als "Summe aller Schatten", "Abwesenheit von Schatten" oder "hellste Form des Schattens" definiert werden kann.

Die Existenz des Schattens ist vom Licht abhängig, aber das Licht ist nicht vom Schatten abhängig und kann vom Schatten nie erreicht werden, denn sobald Schatten ins Licht kommt kann er nicht mehr Schatten sein. Solange der Schatten Schatten bleibt, ist er vom Licht getrennt (...)

Licht und Schatten sind parallele Realtiäten, doch letztlich gibt es nur das Licht (die absolute Realität) und Dunkelheit ist eine vom Licht abhängige Existenz (eine relative Realität).

(...) Doch genau wie sich jenseits der Dunkelheit das Licht befindet, so ist jenseits der Dualität die spirituelle, absolute Realität: die Individualität.

"Individualität" bedeutet "das Sein, das eins und unteilbar (ewig) ist. Gott ist ewig und individuell, und wir als Teile des Ewig-Individuellen - sind ebenfalls ewig-individuell. Wie das Ewig-Unteilbare sich in unendlich viele Teile "teilt" und dennoch eins und ungeteilt bleibt, ist für alle ausser Gott unfassbar und unvorstellbar (acintya), denn dies ist das Mysterium und die Vollkommenheit Gottes: das gleichzeitige (=ewige) Sein von Einheit und Individualität.

Es tut doch gut über solche Dinge nachzudenken und putzt nicht zuletzt unsere Hirnwindungen ein bisschen durch (Neues denken ist Demenzvorsorge!)

Der Weg, wie wir zum Frieden finden, wie wir den aktuellen Paradigmenwechsel mitgestalten können, wird in seinem Buch: "Der radikale Mittelweg - Überwindung von Atheismus und Monotheismus" noch weiter erklärt und vertieft.

Armin Risi hat sich 18 Jahr lang in philosophische und sprituelle Schriften vertieft, hat als Mönch, ohne weltliche Ablenkung über diese Texte ungestört reflektieren und nachdenken können und bringt in seinen Büchern die Quintessenz seines grossen Wissens und seiner Erkenntnisse in die Welt - und das ist nicht wenig!

Da bleibt also noch viel Stoff für mich zum lesen, nachdenken und teilen.

In seinem Buch, das er in einem der YouTube Beiträge als Einsteigerbuch empfiehlt: "Ihr seid Lichtwesen" erklärt er die Entstehung der Menschheit durch Materialisation von Lichtwesen, wir sind also Lichtwesen, Götter, aus Lichtsphären - und die revolutionären Folgen dieser Erkenntnis.

In einem seiner vielen Interviews und Vorträge, die auf YouTube zu sehen sind sagt Armin Risi:

Wir werden nach unserem Tod von Gott nur eines gefragt, nämlich: "Warst du glücklich?" - denn das ist das einzige was Gott für uns will.

Und darauf können wir nur dann von Herzen mit JA antworten, wenn wir unser Leben so gestaltet haben, dass wir selbst die Verantwortung für unser Tun übernommen haben im Einklang und in Harmonie des Absoluten, bzw. der Liebeskraft.

Wenn wir unseren freien Willen auf das Licht ausgerichtet haben und nicht auf den Schatten oder gar die Dunkelheit.

Kursiv: Zitate Armin Risi

Bilder der Bücher aus Internet

Fotos und Text:Copyright Susanne@TEILET.com

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